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Ausstellung: Carsten Hahn – Grobes Korn

Ein Bilderzyklus vom Eindruck des Unfertigen

Das grobe Korn hat keinen guten Ruf. In einer Zeit, in der Bilder möglichst scharf, glatt und rauschfrei sein sollen, gilt es oft als Fehler. Etwas, das man entfernt.

Dabei entsteht es genau dort, wo Fotografie spannend wird: in schwierigen Lichtsituationen, schnellen Bewegungen oder Momenten, die keine zweite Chance bieten. Das Korn erzählt von diesen Bedingungen. Es macht sichtbar, dass ein Bild nicht im Studio entstanden ist, sondern mitten im Leben.

Es wirkt roh, unperfekt und manchmal fast unfertig. Gerade deshalb lenkt es den Blick auf das Wesentliche. Es nimmt der Fotografie den Anspruch auf Perfektion und gibt ihr etwas zurück, das oft verloren geht: Charakter.

Ein technisch makelloses Bild lässt sich planen. Ein Bild, das berührt oder im Gedächtnis bleibt, folgt anderen Regeln. Es lebt von Atmosphäre, vom richtigen Augenblick und davon, dass nicht alles kontrollierbar ist.

Fein gedruckt auf „IGEPA Icon Rough“ zeigt das grobe Korn seine eigentliche Stärke. Es wird Teil des Bildes, statt dessen Makel zu sein. Es verleiht Flächen Tiefe, Licht Struktur und Geschichten Glaubwürdigkeit.

Vielleicht ist das grobe Korn gar kein Fehler. Vielleicht erinnert es uns einfach daran, dass das Leben selbst selten perfekt ist – und genau darin seine Schönheit liegt.

Ausstellungseröffnung: 7. Juli – 18 Uhr

Folk Session

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier … nein, ausnahmsweise ist gar nicht unser leckeres Bier gemeint, sondern echte Instrumente! Und die zugehörigen Musiker, natürlich. Immer am zweiten Samstag im Monat spielen sie sich hier ab 20.30 Uhr Finger wie Seele wund, die Liebhaber des handgemachten Sounds von der Grünen Insel. Wer will, der kommt. Ob Gitarre, Banjo oder Fiddle – Stimmbänder sind natürlich auch gern geseh… äh, gehört.
Und das Allerbeste ist: Man muss gar nicht spielen oder singen. Nur trinken und lauschen geht nämlich auch. Kost‘ datt Gleiche.

10.10.2026 · 20.00 Uhr, Eintritt frei!

LIVE: Calum Baird [Sco] – Singer/Songwriter

Calum Baird ist ein schottischer Singer-Songwriter, der Folk und Punk mit starken Geschichten verbindet. Seine Songs liefen bereits bei BBC Radio 2, BBC 6 Music, BBC Introducing, BBC Radio Scotland, BBC Radio Ulster und Amazing Radio.

Seine Musik ist ehrlich, direkt und ohne viel Schnickschnack. In seinen oft persönlichen Texten geht es um das moderne Leben, Beziehungen, Entfremdung, gesellschaftliche Veränderungen und darum, was um uns herum schiefläuft. Musikalisch geprägt wurde Calum unter anderem von Bob Dylan, The Pogues, Johnny Marr, Billy Bragg und Dick Gaughan.

Calum war auf Radiosendern in Großbritannien und weit darüber hinaus zu hören. Er spielte auf Festivals und Veranstaltungen in Großbritannien, Europa und Kuba. Auch Presse und Onlinemedien wurden auf ihn aufmerksam – die schottische Sonntagszeitung Scotland on Sunday kürte ihn zum „Artist of the Week“.

Wenn Calum nicht gerade unterwegs ist oder an seinen eigenen Songs schreibt, arbeitet er auch an anderen Projekten. So schrieb und komponierte er die Musik zum preisgekrönten Spielfilm Exiles aus dem Jahr 2021. Das Drehbuch stammt von der Glasgower Dichterin und Autorin Victoria McNulty.

24.10.2026 – 20.30 Uhr • Eintritt frei!

Traditional Halloween

Halloween [ˌhæləʊˈiːn] ist ein Fest am Vorabend von Allerheiligen in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November, das ursprünglich vor allem in Irland gefeiert und von ausgewanderten Iren nach Nordamerika gebracht wurde. In zeitlicher Nähe zum 31. Oktober wurde auch das keltische Fest Samhain gefeiert, so dass vielfach vermutet wird, Halloween könnte auf keltisches Brauchtum zurückgeführt werden. Diese Herleitung ist jedoch umstritten. Angeblich war es nach keltischem Glauben den Geistern der Toten möglich, an Samhain Kontakt mit den Lebenden aufzunehmen.

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31.10.2026 – ab 19.00 Uhr • Eintritt frei!